Fontanella-Bärenalpe-Seewaldsee

Steile Steige und Traumhafte Aussichten

Als nach zwei Tagen Regen endlich mal wieder die Sonne schien, wollten wir an diesem Tag eine Gipfeltour unternehmen.
Das Ziel war die Blasenka (2004m) und das Hochlicht (2109m) bei Fontanella.
Uns war schon klar, daß nach den Regenfällen der letzten Tage die Wege eventuell sehr naß sein würden.
Daß diese aber zum Teil so etwas von matschig und rutschig waren,damit hätten wir nicht gerechnet.
Denn in der Höhe trocknen die Wege ja relativ schnell!
Auf dem Blasenkaweg  mußten wir dann wegen dieser Verhältnisse den Rückzug antreten ,ohne den Gipfel erreicht zu haben.

Im Hintergrund die "Blasenka".

Nun aber der Reihe nach.
Wir starten kurz vor neun Uhr bei der Säge in Fontanella.
Von dort fährt auch der Bummelzug zum ca.1,9km entfernten Seewaldsee.

Dieser zählt zu den wärmsten Berg- und Badesee in Vorarlberg.
Diesen werden wir aber erst später sehen, nachdem wir auf Umwegen einige Schweißtropfen verloren haben.

Nach ca. 200 Metern entlang der Straße Garlitt , führt links ein Pfad zum ersten Etappenziel  "Brüche".
Wir folgen dem  steilen Waldpfad ca. 60 Minuten, bis wir am Rande einer Hochebene das Gebiet Brüche erreichen.Zum ersten mal sehen wir unser Ziel, die Blasenka und auf der anderen Seite das Große Walsertal.
Ein Fahrweg würde uns nun über Zafernmaisäss zur Bärenalpe führen.
Doch wir gehen auf einen Wiesenpfad,um ein paar Kurven des Fahrwegs abzukürzen.
Kurz darauf mündet dieser wieder auf den Fahrweg, dem wir  nun gemütlich ohne nennenswerte Steigung fast einen Kilometer bis zur Bärenalpe folgen.

Hier beginnt der Blasenkaweg. Es geht ein kurzer Stück über einen schlammigen Kuhpfad, dann wird der Weg wieder etwas besser.
Vorbei an senkrechten Felswänden die jedoch durch Drahtseile gesichert sind, kommen wir dann erneut auf einen Wiesenpfad der steil nach oben führt.
Dieser ist aber sehr matschig und schlecht begehbar so daß wir uns entscheiden hier umzukehren.
Nach 35 Minuten sind wir wieder bei der Bärenalpe.

Hier zweigen wir nach links in Richtung Seewaldtobel ab.
Zunächst ist der Pfad  von den Kühen bis zur Unkenntlichkeit zertreten und wir laufen weglos von einer Markierung zur anderen.Im folgenden Waldstück geht es sehr steil nach unten,dabei sind die mitgeführten Trekkingstöcke eine gute Hilfe.
Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir den Seewaldtobel.
Hier machen wir eine längere Pause und lauschen dem plätschern des Baches.
Danach folgen wir dem Tobel auf schmalem Pfad im steilen Westhang hinab in´s Tal.
Am Ende eines Waldstückes hat man einen schönen Blick auf den Seewaldsee.
Nach dieser wilden Tour genehmigen wir uns beim Gasthaus Seewaldseee  einen leckeren Apfelstrudel, bevor wir auf der Straße Garlitt in 30 Minuten wieder am Startpunkt der Wanderung ankommen.
 

Fazit:   Herrliche Tour - die Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie etwas Kondition

            voraussetzt!

 

Gehzeit: ca. 4,5 Std.

Wegstrecke ca.8,3km

Höhenmeter: ca.581m

Bearbeiteter GPS Track zur Wanderung
Im GPX und KML Format
Bärenalpe.zip
Archivdatei im ZIP Format [26.7 KB]

Dieser Bericht basiert auf den von uns gemachten Erfahrungen und spiegelt unsere persönliche Meinung wieder! 

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